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		<title>2012</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 15:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kinofan</dc:creator>
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2012: Inhalt
Roland Emmerich lässt mal wieder die Welt untergehen! Nachdem der 11. September in Amerika zu einer Flaute für Endzeitfilme führte, kann man jetzt getrost wieder vom Kinosessel aus zusehen, wie unser aller Leben dem Ende zugeht. Wie so oft bei solchen Filmen teilt sich auch hier die Menschheit in zwei Hälften: auf der einen [...]]]></description>
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<p><strong>2012: Inhalt</strong><br />
Roland Emmerich lässt mal wieder die Welt untergehen! Nachdem der 11. September in Amerika zu einer Flaute für Endzeitfilme führte, kann man jetzt getrost wieder vom Kinosessel aus zusehen, wie unser aller Leben dem Ende zugeht. Wie so oft bei solchen Filmen teilt sich auch hier die Menschheit in zwei Hälften: auf der einen Seite die Wissenschaftler, die nüchtern betrachtet einfach wissen was passieren wird und planen, welche Auserwählten das Glück haben dürfen, in einer modernen Arche zu überleben. Auf der anderen Seite die ahnungslosen Leute wie Du und ich, die erstaunt feststellen müssen, dass die Natur plötzlich außer Rand und Band gerät.</p>
<p><strong>2012: Kritik</strong></p>
<p>Mit &#8220;2012&#8243; hat Roland Emmerich einmal mehr genau das auf die Leinwand gezaubert, was man seit einigen Jahren und Filmen von ihm gewohnt ist: einen ziemlich unterhaltsamen, leider aber auch ziemlich hohlen Katastrophenfilm, der in erster Linie von seinen Schauwerten lebt.</p>
<p>Die Geschichte ist sehr dünn und eigentlich ist es dem Zuschauer gleichgültig, was nun genau für den Untergang der Welt zuständig ist. Wenn die Katastrophen jedoch loslegen, dann befindet sich Emmerich voll in seinem Element und der Zuschauer kann sich an einer wahren Bilderflut ergötzen. Mit unglaublichem Getöse lässt der schwäbische Filmemacher ganze Landstriche untergehen, lässt Los Angeles in den Fluten versinken, fegt zahlreiche Symbole menschlicher Kultur wie das Weiße Haus, die Jesus-Statue in Rio de Janeiro oder den Petersdom in Rom hinweg. Bei Bildern wie diesen wird man von den Schauwerten praktisch erschlagen &#8211; auch wenn die Qualität der oftmals computergenerierten Bilder stark schwankt. Insgesamt aber kann der Film als Katastrophenfilm vollends überzeugen.</p>
<p>Doch leider kann man zweieinhalb Stunden Spielzeit nicht nur mit Zerstörung und Krawall füllen. Und genau hier krankt der Film an zahlreichen Stellen. Über die Qualität der Dialoge lässt sich am besten der Mantel des Schweigens hüllen &#8211; sie sind platt, unkreativ und oftmals einfach nur nervtötend. Erschwerend kommt hinzu, dass es dem Film an Selbstironie fehlt. Zu ernst nehmen die Filmemacher das Drehbuch, was die Dialoge noch schwächer erscheinen lässt. Vorgetragen werden sie von (zumeist) absolut eindimensionalen Charakteren, die von den unterforderten Darstellern relativ lustlos gespielt werden. In der Austauschbarkeit der Charaktere liegt auch ein großer Nachteil: man leidet als Zuschauer nicht mit ihnen mit. Es ist letztlich gleichgültig, wer sich vor dem Supervulkan retten kann und wer nicht; das Gezeigte lässt den Zuschauer kalt, zumal Emmerich sowieso keinen Platz lässt für echte Gefühle. Zehntausende werden auf der Leinwand dahingerafft, das Publikum johlt.</p>
<p>Natürlich kommt in einem Katastrophenfilm der Geschichte keine übergeordnete Bedeutung zu. Doch &#8220;2012&#8243; macht in diesem Punkt dennoch zu viel falsch. Man hetzt von einer Katastrophe zur nächsten, dazwischen werden einige Momente der Ruhe eingestreut &#8211; das alles wirkt beliebig zusammengeschustert und passt nicht zusammen.</p>
<p>Als Katstrophenfilm kann &#8220;2012&#8243; definitiv überzeugen, da man den filmischen Weltuntergang noch nie in einer solchen Bilderpracht miterleben durfte. Abseits der Actionszenen jedoch leidet der Film an vielen Schwachpunkten, die aus &#8220;2012&#8243; letztlich einen relativ sinnlosen Katastrophenreißer machen, der nur Emmerich-Fans wirklich ans Herz gelegt werden kann.</p>
<p><strong>2012</strong><br />
Regie: Roland Emmerich<br />
Darsteller: John Cusack, Woody Harrelson</p>
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