Küss den Frosch!
Mit “Küss den Frosch” knüpft Disney an alte Traditionen an! Endlich mal wieder ein typischer Film aus dem Hause Disney – schon viel zu lange haben wir die Zeichentrick-Meisterwerke vermissen müssen. Tolle Musik, die ziemlich jazzig daherkommt und in der deutschen Version von Roger Cicero und Cassandra Steen super präsentiert wird. Bei den Sprechpassagen brauchen aber beide noch ein wenig Übung, wie es scheint.
Und zur Handlung gibt es zu sagen, dass die Trickfilmschmiede das schöne Herzschmerz-Gefühl und den Kampf zwischen Gut und Böse wieder einmal zum Thema des Films gemacht hat, was Zuschauer eben gerne mögen.
„Küss den Frosch“ ist in jedem Fall ein Film für die ganze Familie geworden.
Nur wenige Szenen waren so düster, dass kleinere oder schreckhaftere Zuschauer mal vorsichtshalber weggesehen haben. Trotzdem sind die Szenen sehenswert, in denen der böse Dr. Facilier mit Hilfe der finsteren Mächte alle Frösche fangen will.
Die Geschichte aus dem Märchenbuch findet man allerdings nur in Grundzügen wieder, aber die Moral der Geschichte ist gängig wie eh und je: „Hast du Träume, musst du auch daran glauben, dass sie wahr werden können.“
Immer wieder finden sich in den witzigen Dialogen Hinweise auf alte Klassiker der Trickfilmgeschichte, die natürlich nur die Erwachsenen wirklich verstehen können.
Der Film ist trickreich, ausgelassen und spaßig und überzeugt durch den wiederkehrenden Wortwitz auch in den Dialogpassagen.
Gut, dass hier niemand eine überflüssige Altersbeschränkung eingebaut hat, denn gemeinsam mit Kindern macht das Anschauen natürlich noch mehr Freude. Als Zeichentrickfan kann man sich den Film sogar zweimal ansehen, ohne sich zu langweilen.
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