Avatar
Avatar – Story
Jake Sully (Sam Worthington) ist ein gelähmter Ex-Marine Soldat, der sein Leben mehr schlecht als recht gefesselt an seinen Rollstuhl fristet. Als er von dem Projekt AVTR (sprich: Avatar) erfährt, welches seinen Geist in einen neuerschaffenen Körper transportieren würde, ist die Entscheidung bzgl. seiner Mitarbeit schnell gefallen – Jake soll auf dem Planeten Pandora getarnt als Ureinwohner den Stamm der humanoiden Na’vi infiltrieren. Projektleiterin Grace Augustine (Sigourney Weaver) möchte die so gewonnen Erkenntnisse im Sinne der Völkerverständigung nutzen.
Andere Interessengruppen hingegen verlangen von Jake militärische Aufklärung, um im Kampf gegen die Na’vi einen taktischen Vorteil zu haben. Schließlich schlummern unter der Planetenoberfläche wertvolle Mineralien…
Avatar – Rezension
Die Parallelen sind unverkennbar – die Geschichte von “Avatar” klingt nach einem sehr berühmten Western mit Kevin Kostner, in dem sich ebenfalls ein weißer Mann den Ureinwohnern anschloss. Als kleiner Tipp sei an dieser Stelle verraten, dass „Avatar“ in Hollywood Kreisen auch “Der mit den Schlümpfen (in Anspielung auf die blaue Hautfarbe der Na’vi) tanzt” genannt wird.
Vielleicht wird die Story keinen Preis für Originalität gewinnen, aber das ist angesichts der atemberaubenden Bilder, die uns James Cameron hier präsentiert, zu verschmerzen. Seine Vision von Pandora ist umfassend und faszinierend. Angefangen bei der dichten, gasförmigen Atmosphäre, in der Blätter wie Wasseralgen treiben, bis hin zu den fluoreszierenden Gräsern, die bei Berührung Licht abgeben. Immer wieder gibt es Filme, die gewisse Meilensteine setzen und an denen sich zukünftige Produktionen messen lassen müssen. “Avatar” scheint ein solcher Film zu sein, denn er führt den Zuschauer weiter, als dieser es sich beim Lösen des Tickets hat träumen lassen.
Tags:avatar, AVTR, james Cameron, Pandora, Sam Worthington, Sigourney Weaver